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Kurzkritiken

ZULETZT GESEHEN: 

Cheyenne (1964) ★★★★☆

John Fords letzter Western stellt die amerikanischen Ureinwohner nicht als blutrünstige Monster dar, sondern wechselt die Erzählperspektive und zeigt den schmerzlichen, tödlichen Weg der Cheyenne über 1.500 Kilometer durch die schier endlose amerikanische Prärie. 

Der gebrochene Pfeil (1950) ★★★★☆

Ein frühes Beispiel eines Western, der die Indianer nicht als kollektiv Böse darstellt. James Stewart brilliert als Vermittler zwischen Apachen-Häuptling Cochise und dem Abenteurer Tom Jeffords - basierend auf wahren Begebenheiten. Spannend und überaus unterhaltsam dazu.

Düsenjäger - Jet Pilot (1957) ★★★☆☆

Mit spektakulären Flugszenen garniert, hapert es dem Film von Josef von Sternberg an einer kohärenten Handlung. John Wayne mag nicht die optimale Besetzung sein, Janet Leigh dagegen ist ein klarer Gewinn für den Film von Produzent Howard Hawks.

Wo die Lüge hinfällt (2024) ★★★☆☆

Unterhaltsame RomCom, die vor allem von ihren Hauptdarstellern lebt, die wirklich gut miteinander harmonieren. Davon abgesehen gibt es hier nicht wirklich etwas Neues zu sehen. 

 

Der Barbar und die Geisha (1958) ★★★☆☆

John Huston inszeniert John Wayne in einer sehr ungewohnten Rolle: Als romantischer Botschafter, der im Land der aufgehenden Sonne für bilaterale Beziehungen zu den USA sorgen soll - dabei aber auf viel Widerstand und eine hübsche Geisha trifft. Mitunter etwas schleppend erzählt und mit Wayne fehlbesetzt.

Das Erwachen der Jägerin (2024) ★★★☆☆

Vor Jahren entführt ein Mann seine schwanger Freundin in ein weit abgelegenes Waldgebiet. Die Tochter wird schließlich zu einer naturverbundenen Jägerin ausgebildet - bis sie eines Tages mit ihrer Mutter fliehen kann. Was folgt ist ein abenteuerlicher Überlebenskampf und das unvermeidliche Duell zwischen Vater und Tochter. Packend, aber mit Längen.

Spuren im Sand (1957) ★★★★☆

Im Western von John Ford ist Viehdieb John Wayne mit zwei Komplizen auf der Flucht vor dem Gesetz. In einem ausgetrockneten Gebiet finden sie eine sterbende Schwangere - die nach der Geburt noch vor Ort verstirbt. Die drei Halunken werden dem letzten Willen der Frau entsprechend die Patenonkel des Babys. Doch damit fangen die Probleme erst an. 

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