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Filmklassiker: Forrest Gump



»Mama hat immer gesagt, das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt

Der gutmütige, leicht gehbehinderte und mit einem IQ von 75 ausgestattete Forrest Gump schlägt sich auf bemerkenswerte Weise durch 40 Jahre amerikanische Geschichte. Er macht Karriere als Football-Spieler, Langstreckenläufer, dekorierter Vietnam-Held und Tischtennis-Profi. Als Unternehmer im Shrimp-Geschäft wird er zum Millionär. Ganz nebenbei erfindet er Elvis Presleys berühmten Hüftschwung und deckt, ohne es zu wissen, den Watergate-Skandal auf. Er trifft auf John F. Kennedy, Richard Nixon, John Lennon und erfindet den gelben Smiley. Doch all die Zeit denkt er an seine große Liebe Jenny, die ihn durch sein ganzes Leben hindurch begleitet und die er einfach nicht vergessen kann...



Biografie: Tom Hanks
Wie die meisten Schauspieler begann auch THOMAS JEFFREY HANKS seine Karriere am Theater. 1979 zog er mit 23 Jahren nach New York, wo er erste Film- und Fernseherfahrungen sammelte. Mit Splash ergatterte Hanks 1984 seine erste Hauptrolle. Nach diversen Komödien wie Geschenkt ist noch zu teuer, Big (hier erhielt er seine erste Oscar-Nominierung) und Meine teuflischen Nachbarn konnte er sich ab den 1990er Jahren auch in ernsteren Rollen etablieren. Nach Fegefeuer der Eitelkeiten, Eine Klasse für sich und Schlaflos in Seattle folgte 1993 Philadelphia. Für seine Darstellung eines homosexuellen Anwalts erhielt er seinen ersten Oscar. Nur ein Jahr später gewann er für Forrest Gump seine zweite Trophäe – das gelang bislang nur Spencer Tracy. Es folgten Hauptrollen in Apollo 13, The Green Mile und Road to Perdition. Für Der Soldat James Ryan und Cast Away erhielt er weitere Oscarnominierungen. Catch me if you can, Terminal, The Da Vinci Code (und dessen beide Fortsetzungen), Cloud Atlas, Captain Phillips, Saving Mr. Banks, Bridge of Spies, Sully und Die Verlegerin sind weitere Werke, in denen er eine Hauptrolle übernahm. Für die bislang vierteilige Toy Story-Reihe von Disney/Pixar spricht er seit 1995 Cowboy Woody. Bei That thing you do! und Larry Crowne führte Hanks zusätzlich Regie und schrieb das Drehbuch. Hanks ist passionierter Schreibmaschinensammler, Anhänger des britischen Fußballclubs Aston Villa und großer Star Trek-Fan. Eine Rolle in Der erste Kontakt musste er 1996 aus terminlichen Gründen ausschlagen. Sein berühmter Synchronsprecher Arne Elsholtz starb im April 2016.



Film Facts

  • Wenn Forrest zu den Kriegsgegnern spricht und das Mikrofon ausgestöpselt wird und man ihn nicht hören kann, sagt er laut Tom Hanks: „Manchmal, wenn Menschen in den Vietnam gehen, kommen sie ohne Füße zurück zu ihren Mamas. Manchmal kommen sie gar nicht mehr nach Hause. Das ist eine schlimme Sache.“

  • Tom Hanks bekam keine Gage, sondern wurde prozentual an den Filmeinnahmen beteiligt. Durch den immensen Erfolg verdiente er rund 40 Millionen Dollar an Forrest Gump

  • Immer wenn die Handlung einen Zeitsprung macht trägt Forrest in der ersten Szene des neuen Kapitels ein blau-kariertes Shirt

  • Tom Hanks jüngerer Bruder Jim doubelte ihn in den meisten seiner vielen Rennszenen

  • In den Tischtennis-Szenen spielte Tom Hanks mit der Luft – der Ball wurde per CGI eingefügt

  • Bill Murray, John Travolta und Chevy Chase lehnten die Rolle des Forrest ab; Jodie Foster, Nicole Kidman und Demi Moore die der Jenny

  • Das Shrimp-Imperium Bubba Gump ist heute eine international vertretene Restaurant-Kette

  • Das Haus der Gumps ist dasselbe wie in Roland Emmerichs Der Patriot sechs Jahre später

  • Forrests Heimatstadt Greenbow, Alabama ist fiktional – Bubbas Heimat Bayou LaBatre real

  • Forrest Gump wurde vom AFI auf Platz 76 der besten Filme aller Zeiten und auf Platz 37 der inspirierendsten Filme gewählt, das Zitat „Mama hat immer gesagt, das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt“ auf Platz 40 der besten Zitate

  • Gewinner von 6 Oscars inkl. bester Film, Hauptdarsteller, Regisseur, Drehbuch, Schnitt und Effekte sowie 7 weitere Nominierungen


OT: Forrest Gump • USA 1994 • FSK 12 • 142 Minuten • Paramount Pictures • Regie: Robert Zemeckis • Drehbuch: Eric Roth • Musik: Alan Silvestri • Kamera: Don Burgess • Schnitt: Arthur Schmidt • Darsteller: Tom Hanks • Robin Wright • Sally Field • Mykelti Williamson • Gary Sinise • Haley Joel Osment





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